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Maurer Magnetic: Field Indicator zur Dokumentation von Magnetfeldmesswerten

Der Spezialist für Entmagnetisier-Lösungen hat das Programm „Field Indicator“ freigegeben. Das Software-Tool ist eine wichtige Ergänzung für die Arbeit mit dem Maurer Teslameter für präzise Messungen von Restmagnetismus in Bauteilen.

Die Software „Field Indicator“ unterstützt den Nutzer bei der Arbeit mit dem M-Test LL von Maurer Magnetic.

Die Maurer Magnetic AG hat das Maurer Teslameter M-Test LL speziell für präzise Messungen von Restmagnetismus entwickelt. Die Field Indicator Software vereinigt verschiedene Anzeige- und Alarmfunktionen mit der Möglichkeit, Messungen direkt am PC in einer Tabelle zu speichern. „Die neue Software wurde vor allem im Hinblick auf eine schnelle und lückenlose Dokumentation im Rahmen der Qualitätssicherung geschaffen“, sagt Oskar Schulthess, Vertriebsleiter des Schweizer Unternehmens.

Hersteller von Produkten aus ferromagnetischen Materialien müssen bei der Produktion Grenzwerte für den Restmagnetismus in ihren Erzeugnissen einhalten und nachweisen. Mit dem Field Indicator bietet sich jetzt die Möglichkeit, die gemessenen Werte zu erfassen, abzuspeichern und für die Langzeitarchivierung in QS-Systemen bereitzustellen. Das Messgerät M-Test LL übermittelt dazu den aktuellen Messwert mit Datum, Zeit, Messeinstellungen sowie Maximalwerten von Nord- und Südpol über eine USB-Schnittstelle an den Rechner. Wird der vom Nutzer einstellbare Grenzwert überschritten, erfolgt eine optische und optional auch eine akustische Warnung.

Das Messgerät führt bis zu 1.000 Messungen pro Sekunde durch, das erlaubt ein zügiges Abscannen der Werkstückoberfläche. Ein parametrierbarer Tiefpassfilter glättet die Messwerte durch Mittelwertbildung. M-Test LL und Field Indicator erleichtern die Arbeit in der Wareneingangskontrolle, in allen Bereichen der Fertigung aber auch im Labor.

Benutzer können als Anzeigeeinheit zwischen ‚Ampere pro Zentimeter (A/cm)‘, ‚Gauss‘ oder ‚Milli-Tesla (mT)‘ wählen. Bei der Arbeit mit Messgeräten der neuesten Generation stehen zudem drei Messmodi zur Auswahl: DC – Gleichfeldmessung mit Anzeige der Maximalwerte für Nord- und Südpol, RMS – Wechselfeldmessung mit Anzeige des Effektivwerts oder PEAK – Wechselfeldmessung mit Anzeige des Spitzenwerts. Die Maximalwert-Anzeige kann jederzeit zurückgesetzt werden.

Field Indicator ist kompatibel mit Windows XP SP3, Vista, Windows 7, Windows 8 und Windows 10. Der Rechner benötigt einen USB-Anschluss, außerdem MS Excel 2002 oder höher. Die Übergabe der Messdaten an übergeordnete Systeme kann auch ohne Excel im CSV-Format (comma seperated values) erfolgen. Die USB-Schnittstellenkarte für Messgeräte aus aktueller Produktion gehört zum Lieferumfang der Software und wird werkseitig in die Geräte eingebaut.

Da bei der Messsonde des M-Test LL der Abstand des Hall-Sensors zur Sondenoberfläche nur 0,5 Millimeter beträgt, eignet sich dieses Messgerät besonders zum Nachweis der Existenz kleinster unerwünschter Magnetfelder, beispielsweise auf einzelnen Rollen eines Wälzlagers. Das ist besonders wichtig, weil solche feinpoligen magnetischen Strukturen im Material zum Ausgangspunkt für eine Re-Magnetisierung des gesamten Bauteils werden können.

Diese Meldung ist eine Unternehmenspresseinformation. Der Zentralverband Oberflächentechnik e.V. ist nicht verantwortlich für Inhalt und Aussagen dieser Meldung und übernimmt für deren Richtigkeit keine Gewähr. Sollten Sie zu dieser Unternehmenspresseinformation Nachfragen haben, richten Sie diese bitte direkt an das publizierende Unternehmen.