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LPW: Neuentwicklung PowerJet medical

Die LPW Reinigungssysteme GmbH hat für die besonderen Anforderungen an die Reinigung medizintechnischer Geräte ein Standard-Anlagenkonzept entwickelt, das über integriertes CNp und ein erweitertes Fähigkeitsspektrum verfügt.

LPW PowerJet medical Anlage (Bild: LPW)

LPW PowerJet medical T4 Twin (Bild: LPW)

In der Herstellung von medizintechnischen Produkten durchläuft das Reinigungsgut Prozesse, die häufig mit einer hohen Schmutzbelastung verbunden sind (zum Beispiel Zerspanen, Schleifen, Kleben usw.). Das sichere Entfernen der filmischen und partikulären Verunreinigungen muss schon vor der Montage und der anschließenden Sterilisation sichergestellt werden. Außerdem sollte das Anlagensystem in der Lage sein, die erforderlichen Reiniger in den nachfolgenden Spülprozessen zu entfernen. Nicht zuletzt besteht bei beschichteten Oberflächen Beschädigungsgefahr durch Ultraschall.

Die aufgezeigten Umstände und Schwierigkeiten löst LPW mit dem neuen Anlagensystem und dessen Standardeigenschaften wie folgt:

  • Geschlossenes und reinraumfähiges Kammeranlagensystem für
  • Chargengrößen von bis zu 600 x 300 x 200 Millimetern mit einem Reinigungstank und zwei getrennten Spültanks
  • CNp (Zyklische Nukleation) in allen Reinigungs- und Spülvorgängen
  • zur Säuberung verdeckter Geometrien und Lumen/Kapillaren
  • Zylindrische Medientanks, hohe Filtrationsraten
  • hohe Volumenströme mit definierten Reinigungs- und Spülmedien
  • frei einstellbare Bewegungsvariablen (Stillstand, definierte Schwenkbewegung, Drehung)
  • Koaleszenzabscheider für leichte organische Rückstände und
  • Schwebstoffe
  • Trocknung mittels Heißluft, Vakuumtrocknung

Optional stehen eine zweite oder dritte Behandlungskammer sowie ein dritter Spültank zur Verfügung. Zudem eine Ultraschalleinrichtung 25 kHz, 40 kHz oder Mehrfrequenzschall, eine integrierte Destillationsanlage zur Spülwasseraufbereitung, VE-Kreislaufanlage und vollautomatische Zuführautomation in Edelstahlausführung.

Darüber hinaus zeichnet sich das System durch saubere Medientrennung aus. Durch das bereits in der Basisanlage fest integrierte vakuumbasierte CNp-Reinigungsverfahren sind feinpartikuläre und filmische Verunreinigungen selbst bei kritischen geometrischen Verhältnissen, engen Lumen und Kapillaren, entfernbar – auch bei der Behandlung von dicht gepackten komplexen Bauteilen (Packungsdichtevorteile). Mit zwei oder mehr Behandlungskammern lässt sich zudem die Reinigungs- von der Spülstufe verschleppungsfrei trennen und als Nebeneffekt der Durchsatz deutlich erhöhen. Medienvorlagen und Behandlungskammer sind verfahrenstechnisch getrennt, so ist bei Bedarf auch eine räumliche Trennung möglich.

Diese Meldung ist eine Unternehmenspresseinformation. Der Zentralverband Oberflächentechnik e.V. ist nicht verantwortlich für Inhalt und Aussagen dieser Meldung und übernimmt für deren Richtigkeit keine Gewähr. Sollten Sie zu dieser Unternehmenspresseinformation Nachfragen haben, richten Sie diese bitte direkt an das publizierende Unternehmen.